November 2021

Öffentlicher Stammtisch am 26.11. entfällt

Angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung werden wir den öffentlichen Stammtisch am 26.11. mit unserem FDP-Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Stephan Seiter verschieben. Wir informieren dann im Blättle. Wie geplant, werden wir unsere interne Mitgliederversammlung am 26.11. um 18 Uhr durchführen, Veranstaltungsort ist die FDP-Kreisgeschäftsstelle in Endersbach.

News von den Jungen Liberalen

„Nie gab es mehr zu tun“. Das Motto der FDP für ihr Wahlprogramm lässt sich derzeit gut auf die Jungen Liberalen Rems-Murr übertragen. Einerseits ist der Interessenten- und Neumitgliederzuwachs groß und wir spüren deutlich in unserem Kreisverband, dass sich zunehmend mehr junge Menschen mit dem liberalen Gedanken identifizieren können.

Andererseits sind bereits viele neue Veranstaltungen und Formate in Planung, die wir jetzt sukzessive angehen und ausbauen. Beispielsweise haben wir zwei neue Kreis-AGs gegründet (AG-Regionales und AG-Programmatik), um sowohl regionale, als auch überregionale Themen noch besser thematisieren und voranbringen zu können.  Am 18.11, 19 Uhr startet die AG Programmatik. Die AG Regionales, in der wir uns mit aktuellen Themen im Rems-Murr-Kreis beschäftigen, wird sich ebenfalls im November treffen. Weitere Infos dazu sowie über die programmatische Arbeit einer politischen Jugendorganisation erhaltet ihr unter philipp.wiener@julis.de.

Darüber hinaus fand am vergangenen Donnerstag die Kreismitgliederversammlung Julis Rems-Murr statt. Neben den Berichten über die Vorstandsarbeit des vergangenen halben Jahres wurde die erweiterte Struktur und weitere Planungen aufgezeigt. Außerdem wurde der Vorstandsposten des stellvertretenden Vorsitzenden für Programmatik neu besetzt. Herzlichen Glückwunsch an Philipp Wiener aus Kernen, der einstimmig für diese Aufgabe gewählt wurde.

Rems-Murr-Kreis muss eigene mobile Impfteams erhalten

Jochen Haußmann aus Kernen, der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, forderte Gesundheitsminister Lucha auf, den Rems-Murr-Kreis mit eigenen mobilen Impfteams (MIT) auszustatten. Das Sozialministerium hatte bekannt gegeben, dass die Standorte Ulm, Karlsruhe, Ravensburg, Tübingen, Konstanz, Offenburg und Heilbronn ab sofort jeweils ein zusätzliches MIT, der Standort Stuttgart drei zusätzliche MIT sowie der Standort Schwäbisch Hall einen Impfbus erhalten sollen. Außerdem soll der Ostalbkreis ebenfalls ein weiteres mobiles Impfteam erhalten.

Für uns ist es unverständlich, warum der Rems-Murr-Kreis nicht einmal ein eigenes MIT erhält. Den Kreis von Stuttgart aus zu bedienen, reicht nicht. Zumal der Rems-Murr-Kreis mit dem Erfolgsmodell Impftruck ja bewiesen habe, dass er mobiles Impfen kann. Der FDP-Landtagsabgeordnete setzt auf Hausärzte-Impfungen, ergänzt durch eigene mobile Rems-Murr-Impfteams.

Neben Schulen und Jugendeinrichtungen, die aktuell größere Inzidenzzahlen zeigen, benötigen wir die Impf-Teams auch für alle Altersgruppen. Es gehe nicht nur darum, Älteren Booster-Impfungen anzubieten, sondern vor allem auch darum, die jungen Menschen mit einem kompletten Impfschutz auszustatten. Das Land sollte hierzu umgehend ein Konzept vorlegen, damit in den jüngeren Altersgruppen rasch und flächendeckend der nötige Impfschutz erzielt werden kann. Das ist bisher vernachlässigt worden.

Mitgliederversammlung FDP Kernen am 26.11.

Unsere interne Mitgliederversammlung findet am 26.11. um 18 Uhr statt.

Neues Abfallwirtschaftskonzept bringt Verbesserungen

Die Abfallwirtschaft Rems-Murr (AWRM) macht sich auf neue Wege. Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung dem 4. Abfallwirtschaftskonzept zugestimmt.

Abfallwirtschaft geht uns alle an. Unter großer Bürgerbeteiligung wurden gemeinsam mit dem Verwaltungsrat in einem breit angelegten Prozess zahlreiche Fragestellungen und Herausforderungen für eine Neuausrichtung der Abfallwirtschaft erarbeitet.

Im Ergebnis sind Handlungsfelder (Abfallvermeidung, Infrastruktur und Entsorgung, Klimaschutz sowie Öffentlichkeitsarbeit) entstanden, die mit Zielen und Maßnahmen konkretisiert sind. Sie bilden den Fahrplan für die kommenden 10 Jahre, in denen die Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden.

Die AWRM investiert Millionen in moderne Annahmestellen, verbesserten Service und Nachhaltigkeit. Beispielsweise werden zahlreiche Annahmestellen den heutigen Anforderungen an eine moderne Abfallwirtschaft nicht mehr gerecht. Dies gilt auch für die Öffnungszeiten, die nicht mehr zum Lebensalltag vieler Menschen passen. Das soll sich mit dem neuen Konzept grundlegend ändern.

Noch in diesem Jahr sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Kartonagen ganz bequem zuhause entsorgen können. Die gebündelten Kartonagen können einfach neben die Blaue Tonne zur Abholung bereitgestellt werden, um sich die Fahrt zur Deponie oder zum Papiercontainer zu sparen.

Die Grundgebühr wird um 5 Euro moderat angepasst. Die Gebühren für Müllmarken bleiben stabil. Die Jahresgebühr für einen Vier-Personen-Musterhalthaushalt mit Rest- und Biomülltonne erhöht sich insgesamt somit um 3,6 Prozent auf 143 Euro. Trotz dieser Erhöhung liegt der Rems-Murr-Kreis knapp 17 Prozent unter dem Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg.